Maria Lassnig – Briefe an Hans Ulrich Obrist

Ganz große Lassnig-Liebe auf meiner Seite! Und neben der Liebe auch großes Bedauern, dass ich mich nicht schon zu ihren Lebzeiten mit ihrem Werk auseinandergesetzt habe und sie vielleicht sogar mal live hätte erleben dürfen. Ihre Biographie von Natalie Lettner, die 2017 erschien, habe ich…

Frauen, die über Architektur schreiben

Für ein Seminar auf der Uni Wien war ich auf der Suche nach Frauen, die sich im Bereich Architekturtheorie betätigen. Auf der 25-Personen-langen-Liste der vorgeschlagenen Literatur fand sich nämlich nur eine Frau. Ok, es geht um ein spezifischeres Thema, aber kann ja trotzdem nicht sein…

Kunst & Kultur in Zeiten von Corona

Haus nicht mehr verlassen, aber Kunst & Kultur konsumieren? Hättet ihr wohl gerne! Ich auch und darum hab ich für uns alle recherchiert und trage alle Fundstücke in die Liste unten ein. Damit alle etwas davon haben. Hinterlasst mir ein Kommentar, wenn ihr auch Tipps…

Julia Haugeneder

Julia Haugeneder: Faltenfrei ist out

Zum ersten Mal ist mir Julia Haugeneder beim den Vorbereitungsarbeiten zum Diplomrundgang 2019 an der Akademie der bildenden Künste aufgefallen. Gleich ums Eck von Leo Mayr bin ich bei den außergewöhnlichen Faltobjekten hängen geblieben. Meeting Nummer 2 fand dann am Parnass-Stand bei der Parallel 2019…

Rundgang der Akademie der Bildenden Künste 2020

Ich gebe es zu: ich bin eine Spätzünderin. Meinen ersten Rundgang habe ich nämlich erst letztes Jahr besucht. Dafür war ich dann 2019 und 2020 mittendrin statt nur dabei, denn ich betreue den Instagram-Account der Akademie der Bildenden Künste (@akbild) und habe schon viele tolle…

Danach die Auflösung, für die ich das Press Kit des Pavillons durchstöbere: die Künstlerin spricht 3 Hauptthemen an. Es geht um Generationen & Identitäten, wie sie zusammenhängen und interagieren, dann geht es zum das "disconnected" sein, um Diskrepanzen und Unverständnis und schlussendlich geht es um eine Realitätsflucht an einen besseren Ort. Der Pavillon lädt ein, einzutauchen und das Echo der "liquid modernity" zu fühlen, die eine fragile Gesellschaft zeigt, die auf Individualität und ständigem Wandel basiert. In den Worten von Laure Prouvost: Autofiction and imagination are indeed a big part of my work, because they push up to get past our pretensions of truth and facts. I do not seek to give an answer: I prefer a kind of ambiguity of the real or of the unreal, rather than a fixed truth.

Laure Prouvost: Deep see surrounding you

Gleich vorweg: ja, es heisst wirklich „see“ im Titel. Viel wichtiger als der Titel aber ist  der Inhalt: ein Werk der französischen Filmemacherin und Künstlerin Laure Prouvost im Frankreich Pavillon der diesjährigen Biennale, das einen einsaugt, umgibt und einen am Ende schwindlig wieder ausspuckt. Ein…

Mark Rothko (1903-1970), Untitled (Red, Orange), 1968 © 1998 Kate Rothko Prizel & Christopher Rothko/Bildrecht, Wien, 2019, © Foto: Fondation Beyeler, Riehen/Basel, Sammlung Beyeler/Robert Bayer

Mark Rothko: wie man sich seinem Werk nähert

Nachdem wir in den vergangenen drei Beiträgen sehr aktuelle Kunst genossen haben, blicken wir heute ein Stück weit zurück. Aber nicht zu weit: nur bis zu einem der Gründer des abstrakten Expressionismus, Mark Rothko. Konkret nehme ich seine „late classics“, die erstmals & zahlreich im…

Sun & Sea (Marina) – Biennale di Venezia

Bald nach der Eröffnung der Kunstbiennale in Venedig werden traditionell die Goldenen Löwen verliehen. Wie schon 2017 (Anne Imhof) hat auch 2019 ein Performance-Werk einen der begehrten Löwen bekommen. Und da ich mich im Kunstgeschichte-Studium dieses Semester mit Performancekunst befasse, drängt sich ein Beitrag zu…

Charlotte Klobassa: von Formen und Gesten

Künstlerin Charlotte Klobassa spielt in ihrer Arbeit mit „Scribbles“, die sie z.B. im Papierfachgeschäft findet. Sie kombiniert sie mit Motiven, die einen an große Geste, Abstraktion und Expressivität denken lassen. Ein näheres Hinsehen zeigt aber, dass Formen und Farbe sehr kontrolliert aufgetragen wurden und gegenständlichen…